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Ausschreibung

Innovationspreis für Prävention und Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel gesetzt Prävention und Gesundheitsförderung voran zu bringen.
Der Aufbau und Erhalt von gesundheitsförderlichen Strukturen sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Es sind bereits unterschiedliche Akteure unterwegs, um mit Engagement und Einsatz Programme und Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Die Stärkung der organisatorischen und individuellen Resilienz ist eines der erklärten Ziele in Rheinland-Pfalz.

Verschiedene Rahmenbedingungen können das Gelingen einer Maßnahme beeinflussen. Wird die Zielgruppe wirklich erreicht? Wie ist die Zielgruppe eingebunden? Ist das Projekt oder die Maßnahme nachhaltig und langfristig angelegt? Wie kann die Wirkung auf die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger gemessen werden?

Bei all diesen Überlegungen kann es hilfreich sein, auf modellhafte und vorbildliche Projekte sowie Initiativen der Gesundheitsförderung und Prävention zurückzugreifen, um so Impulse für die eigene Arbeit zu ge­winnen.

Um bereits bestehende Projekte zu identifizieren, zu begleiten und ggfs. weiter voran zu bringen wird erstmalig gemeinsam durch alle Sozialversicherungsträger in Rheinland-Pfalz ein Innovationspreis für Prä­vention und Gesundheitsförderung ausgeschrieben.

Für die Verleihung des Preises wurde folgender Themenschwerpunkt festgelegt:

„Gesund altern – Menschen in der zweiten Lebenshälfte – gesunde Verhältnisse und Verhaltensweisen im Job, im Verein und in weiteren Lebenswelten“

Durch die Verleihung eines Innovationspreises sollen bereits tätige Akteure (Familienbildungsstätten, Kommunen, Betriebe, Einrichtungen der Pflege etc.) in Rheinland-Pfalz in ihrer Arbeit im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention bestärkt und unterstützt werden.

„Beispiele guter Praxis“ sollen bekannt gemacht werden, um so Impulse zu geben und zur Nachahmung anzuregen.

Zur Teilnahme am Wettbewerb sind Einrichtungen und Organisationen, Vereine und Institutionen, aufgerufen, die sich nachhaltig dem Erhalt und der Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz durch konkrete Maßnahmen, Projekte oder dem Aufbau von gesundheitsfördernden Strukturen und Netzwerken widmen.

Preisverleihung

Die Preisverleihung findet im Rahmen einer landesweiten Präventionsveranstaltung in 2020 statt. (Termin wird noch festgelegt) Die Preisträgerin/der Preisträger ist verpflichtet, persönlich an der Veranstaltung teilzunehmen. Darüber hinaus haben Projektbewerber die Gelegenheit, sich mit einer Poster-Präsentation auf der Veranstaltung vorzustellen.

Preisgeld

Es wird 1 Preis für den genannten Themenbereich vergeben.

  • Das Preisgeld beläuft sich auf 3.000,- Euro.
  • Das Projekt/die Maßnahme wird auf dem Weg zur Förderfähigkeit begleitet.
  • Bei Erfüllung der Kriterien erhält der Preisträger das Angebot einer Förde­rung des Projektes durch die GKV.

Träger

Träger des Innovationspreises für Prävention und Gesundheitsförderung sind die Sozialversicherungsträger in Rheinland-Pfalz

Schirmherrschaft

Die Schirmherrschaft übernimmt die rheinland-pfälzische Gesund­heits­­­ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Auswahl des Preisträgers

Grundlage zur Bewertung der eingereichten Projekte und Maßnahmen sind die „Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit“ (einsehbar unter https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/good-practice-kriterien/) sowie der Leitfaden Prävention.

Teilnahmebedingungen:

  1. Die eingereichten gesundheitsfördernden oder präventiven Projekte, Maßnahmen, Netzwerke oder Strukturen sind praxistauglich, nach­haltig, verfolgen ein angemessenes Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis und wurden bzw. werden in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Es handelt sich nicht um ein Forschungsprojekt.
  2. Die Bewerbungen sind bis 16.12.2019 mittels einer Online Bewerbung abzugeben.
  3. Ausschlaggebend für die Bewertung sind insbesondere die Kriterien „Zielgruppe und Partizipation“, „Setting-Ansatz“, „Nachhaltigkeit“ sowie „Evaluation und Qualitätssicherung“.
  4. Darüber hinaus besteht für besonders innovative - nicht prämierte - Projekte die Möglichkeit, das Angebot auf einer landesweiten Präventionsveranstaltung mit einer Poster-Präsentation darzustellen. Zur einheitlichen Gestaltung der Präsentationen wird eine Vorlage zur Verfügung gestellt.
  5. Die Bewerberinnen und Bewerber versichern, dass alle Angaben korrekt sind und der Wahrheit entsprechen.
  6. Die Bewerberinnen und Bewerber erklären sich damit einverstanden, dass ihre Namen, Fotos und Kurzbeschreibungen zu den eingereichten Projekten für Veröffentlichungen und Dokumentationen verwendet werden dürfen.
  7. Die Preisträgerin/der Preisträger versichert, dass das erhaltene Preis­geld ausschließlich für die Weiterentwicklung bzw. Verstetigung des eingereichten Projekts/ der eingereichten Maßnahme verwendet wird. Über die Verwendung des Preisgeldes ist zeitnah ein kurzer Sachbericht einzureichen.
  8. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Prämierung.
  9. Sollten keine qualitativ geeigneten Projektvorschläge eingereicht werden, wird von einer Verleihung abgesehen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Gabi Paus

0800 333 004 452 215

BARMER

Astrid W. Enders

040 - 46 06 51 07 - 901

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